Sollen Geräte über einen seriellen Bus verbunden werden, so bietet sich zunächst dazu die allgegenwärtige RS-232-Schnittstelle an (auch V-24 genannt), über die fast jeder PC sowie zahlreiche externe Geräte verfügen.
Entscheidende Nachteile von RS 232 sind die nur geringe Reichweite (max. 15 m) sowie die fehlende Bus-Fähigkeit. Demgegenüber bieten die industriellen RS-422- sowie RS-485-Standards durch ihre Ausführung als symmetrische Spannungsdifferenzschnittstellen deutlich sicherere Datenübertragungen sowie Bus-Fähigkeiten an.
Außerdem sind bei einer Datenrate von 100 kBit/s noch Leitungslängen bis zu 1000 m möglich.
Um die Vorteile von RS 422/RS 485 nutzen zu können, liegt der Gedanke eines externen Wandlers nahe, der die serienmäßige V-24- bzw. RS-232-Schnittstelle in eine busfähige RS-485-Schnittstelle umsetzt. Der ELV W 2-4 realisiert die Umsetzung in komfortabler Weise.
Neben der Schnittstellenwandlung RS 232 nach RS 485 bietet er zusätzlich die Möglichkeit der Umsetzung RS 232 auf 2 RS-485-Stränge und somit Vollduplex-Betrieb (direkt am Wandler schaltbar).
Zahlreiche Anzeigen ermöglichen eine übersichtliche Kontrolle der Funktionen. Ein schaltbarer Bus-Abschluss gestattet den Einsatz des Wandlers auch am Bus-Ende.
Abgesetzte Geräte können zusätzlich über den RS-485-Bus mit einer Betriebsspannung von 12 V bei einer Belastbarkeit von 0,8 A (im Wandler abgesichert) versorgt werden, so dass hier keine separate Spannungsversorgung mehr erforderlich ist.










