Mini-Digital-Speicheroszilloskop MDO100 Teil 1/2
Aus ELVjournal
01/2012
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Inhalt des Fachbeitrags
- Allgemeines
- Bedienkonzept und Bedienung
- Schaltung
Mit dem MDO100 steht ein kleines Digital-Speicheroszilloskop in Form eines Bausatzes zur Verfügung, dessen Bedienung sich an der typischen Bedienung professioneller Geräte orientiert und somit absolut intuitiv ist. Zur Anzeige der Messwerte dient ein hinterleuchtetes Grafikdisplay mit 128 x 64 Pixel und neben umfangreichen Messmöglichkeiten besteht auch die Möglichkeit, den auf dem Display angezeigten Kurvenverlauf auf microSD-Karte zu speichern.Allgemeines
Das digitale Speicheroszilloskop hat mittlerweile analoge Oszilloskope weitestgehend vom Markt verdrängt, da damit deutlich mehr Messmöglichkeiten zur Verfügung stehen und sich die Preise in den letzten Jahren deutlich nach unten bewegt haben. Trotzdem ist die Anschaffung eines Oszilloskops für den Hobbyanwender immer noch eine erhebliche Investition. Bei gelegentlicher Nutzung und wenn keine besonders hohen Messanforderungen bestehen, lohnt sich die Anschaffung eines professionellen Gerätes oft nicht. Für Messungen im Frequenzbereich bis ca. 300 kHz steht mit dem MDO100 nun ein besonders preiswertes Gerät im Taschenformat zur Verfügung. Das Gerät verfügt über ein Grafikdisplay, bietet umfangreiche Messmöglichkeiten und die Spannungsverläufe können zusätzlich auf microSD-Karte gespeichert werden. Die Bedienung des MDO100 ist besonders einfach und intuitiv und orientiert sich im Wesentlichen an der Bedienung von professionellen Geräten. Die einzelnen Bedienfunktionen werden über beleuchtete Taster aufgerufen und Veränderungen können dann mit einem Inkrementalgeber vorgenommen werden. Im Gegensatz dazu muss man bei vielen Geräten am Markt mit wenigen Tasten umständlich durch verschiedene Menüs navigieren. Während für viele Handmessgeräte am Markt Spezial- Tastköpfe erforderlich sind, bietet das MDO100 die Möglichkeit, handelsübliche Tastköpfe an einer Standard-BNC-Buchse anzuschließen. Die Zeitbasis ist in 12 Messbereiche einstellbar und die Signalerfassung erfolgt mit bis zu 2 MSample pro Sekunde. Selbstverständlich kann eine Triggerung auf der positiven oder negativen Flanke erfolgen und es sind Messungen mit Cursorpaaren möglich (zeitlicher Abstand, Abstand der Cursor in Volt). Des Weiteren sind beim MDO100 automatische Messungen möglich (Frequenz, Mittelwert, Effektivwert, Spitze-Spitze, Spitzenwert positiv, Spitzenwert negativ). Als Nächstes betrachten wir nun den prinzipiellen Aufbau eines digitalen Speicheroszilloskops und den wesentlichen Unterschied zu älteren Analoggeräten.Fachbeitrag online und als PDF-Download herunterladen
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| Im Mikrocontroller des MDO100 sind zwei 12-Bit-A/D-Wandler vorhanden, die bei den Zeitbasis- Einstellungen 5 μs/DIV und 10 μs/DIV im Dual Mode betrieben werden. Die gewählte Betriebsart für den Dual Mode ist dabei „fast interleaved“. Diese Einstellung bedeutet, dass beide ADCs das am Eingang anliegende Signal abwechselnd, aber überlappend wandeln, um eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. |
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