Analog, kompakt und mit Power - 2 x 38-W-Audio-Verstärker V76

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Aus ELVjournal 05/2017     0 Kommentare
 Analog, kompakt und mit Power - 2 x 38-W-Audio-Verstärker V76
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Bausatzinformationen
ungefähr Bauzeit(Std.)Verwendung von SMD-Bauteilen.
10,75nein5/2017

Inhalt des Fachbeitrags

  • AB oder D?
  • Schaltung
  • Nachbau
  • Montage des Kühlkörpers
  • Inbetriebnahme
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Technische Daten

V76
8 V–22 VDC
max. 5,7 A (Volllast) 0,14 A (ohne Signal) 2 mA (Stand-by)
Cinch oder Schraubklemme
max. 680 mV (UB = 12 V) max. 370 mV (UB = 22 V)
10 Hz – 22 kHz (-3dB)
Schraubklemmen
2x 38 WRMS @ UB =22 V RL=4 Ω THD = 3 % 2x 10 WRMS @ UB =12 V RL=4 Ω THD = 3 %
2–16 Ω/2 Ω nur bei UB < 14 V
0,6 % @ 38 W/4 Ω 0,1 % @ 10 W/4 Ω 0,02 % @ 8 W/4 Ω
5–35 °C
100 x 65 mm
60 g

Auch im Zeitalter der Digitalverstärker, die für viele Aufgaben sehr anwendungsfreundlich sind, macht in vielen Fällen der Griff zum Analog-Verstärker durchaus Sinn. Gegenüber dem einfachen Digitalverstärker ergibt sich ein ausgewogeneres Klangbild, aktuelle Verstärkerchips erlauben eine relativ kompakten Aufbau und verfügen über die gleichen Zusatzfunktionen wie digitale Verstärkerchips.

AB oder D?

Audioverstärker in Class-AB-Technik erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit, obwohl diese von den modernen Class-D-Verstärkern immer weiter verdrängt werden. Class-D-Endstufen haben den Vorteil, dass der Wirkungsgrad sehr hoch ist und somit in der Regel ein Kühlkörper entfallen kann. Auch wenn der Wirkungsgrad einer „altmodischen” Class-AB-Endstufe bei nur 50 % liegt, sind diese Verstärker damit noch nicht vom Markt verdrängt, denn sie haben auch einige Vorteile. Klanglich gesehen ist nach objektiver Empfindung der Class-AB-Verstärker im Vorteil. Bässe klingen „satter“ und „voller“ im Vergleich zu Class-D-Verstärkern. Bei kommerziell aufgebauten Verstärkern in Class-D ist der Unterschied nicht mehr so groß, da hier viel Aufwand in die Ausgangsfilter gesteckt wird. Da die Auswahl an noch lieferbaren Class-AB-Verstärkerbausteinen immer geringer wird, haben wir uns für eine Neuauflage eines analogen Verstärkers entschieden, um die Fans dieser Technik zu bedienen. Nebenbei sind Selbstbau-Audioschaltungen immer noch sehr beliebt, und eben dazu zählt der selbst gebaute Verstärker! Zum Einsatz kommt hier ein als Stereo-Brücken- Verstärker (siehe Blockschaltbild im Elektronikwissen) genutzter 4-Kanal-Verstärkerchip, der über die Zusatzfunktionen „Stand-by-Modus” zum stromsparenden Bereitschaftsbetrieb und zur Einschaltklick- Unterdrückung, über eine Fehleranzeige für Fehlfunktionen und Störungen sowie über einen Ausgang verfügt, der Lautsprecherimpedanzen zwischen 2 und 16 Ω erlaubt. Durch den Aufbau mit bedrahteten Bauteilen eignet sich der Verstärker auch für Elektronik-Einsteiger.

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